1 Einleitung
2 Die Kategorie Raum als Gegenstand der Literaturwissenschaft
3 Das Raummodell nach Jurij M. Lotman
3.1 Die Sprache der Literatur
3.2 Lotmans Raummodell als narratologisches Analyseverfahren
3.2.1 Die Raumstruktur des Sujets
3.2.2 Das Ereignis als Grenzüberschreitung
4 Modifikation des Sujetmodells bei der Erzähltextanalyse
4.1 Revolutionäre und restitutive Texte (Scheffel/Martinez)
4.2 Destabilisierung binärer Oppositionen (Taubenböck)
4.3 Mengentheoretische Rekonstruktion (Renner)
5 Fazit
Literaturverzeichnis |
4 Modifikation des Sujetmodells bei der Erzähltextanalyse
Viele der auf Lotman basierenden Arbeiten heben den besonderen heuristischen Wert des Modells bei der Erzähltextanalyse hervor:
[Lotman] hat insbesondere für die Analyse von Texten mit narrativem Substrat ein Instrumentarium bereitgestellt, das auch der kritischen Überprüfung standhält und sich sowohl als applikabel wie auch als weiterer Entwicklung fähig erwiesen hat.[34]
Betrachtet man das Untersuchungsspektrum der Publikationen, die sich explizit auf Lotman beziehen, so wird die praktische Anwendbarkeit seines Theorieentwurfs deutlich. Die Bandbreite reicht dabei von mediävistischen Untersuchungen, Arbeiten aus dem Gebiet der neueren Literaturwissenschaft bis hin zur Filmanalyse.
[34] Kaiser, Elke: Wissen und Erzählen bei Zola. Wirklichkeitsmodellierung in den Rougon-Macquart. Tübingen 1990. S. 8.
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